Bildungsstreik Reloaded (II)

Tja, da ist die Demo, die heute Vormittag am Campus stattfinden sollte, ja wohl wortwörtlich ins Wasser gefallen.
Um einen Kollegen zu zitieren: “Da waren 5 Leute auf der Wiese… die sind dann aber auch ganz schnell wieder verschwunden.”

Einige Bekannte berichteten mir – was auch der Kommentar von PoT zeigt -, dass dabei nicht das schlechte Wetter ausschlaggebend war für den Verzicht auf die Demo, sondern die offene Vereinnahmung des Bildungsstreiks durch das linke und linksradikale Spektrum.

Es spricht sehr für die Studenten unserer Uni, dass diesen Leuten hier eine klare Absage erteilt wurde.
Wir lassen uns nicht vor irgendwelche (politischen oder pseudo-politischen) Karren spannen. Und schon gar nicht sind wir Steigbügelhalter für polemische Stimmungsmacher. Uns geht es uns nur um eine Sache: Die Verbesserung unserer Bildungssituation. Punkt um.

Und hier die gute Nachricht:

Auch, wenn aus der heutigen Demo nichts geworden ist: Möglichkeiten ins Bildungskonzept der Hochschule einzugreifen gibt es zahlreiche.
Am sinnvollsten ist da das Engagement in den hochschulpolitischen Gremien der Universität. Denn dort, nicht in Berlin und nicht in Düsseldorf, wird die Mehrheit der Entscheidungen getroffen, die die Studiensituation tatsächlich verbessern könnten. Von dort aus können wirkliche Perspektiven geschaffen werden. Ganz direkt. Ohne Demo. Dafür nachhaltig und in studentischem Interesse.